Jazz
für Hörer
 

Es gibt viel Musik, die unter die Haut gehen kann. Aber manche ist noch dazu so reich an Details, dass sie immer eindrucksvoller wird, je mehr sich das Gespür für sie entwickelt. Erstklassiger Jazz hat diese und noch weitere Qualitäten: Durch seine Kunst der spontanen Kommunikation und Komposition sind seine Aufführungen voller kreativer Lebendigkeit; er verbindet geistige Beweglichkeit mit körperlichem Bewegungsgefühl; sein emotionaler Ausdruck berührt unsentimental und befreiend; er vermittelt Tiefgründigkeit und entführt in höhere Sphären.

Allerdings gibt es im Jazz auch eine Flut von Wiederholungen, Nachahmungen und Verwässerungen. Oft wird die Bezeichnung Jazz bloß als beliebiges Etikett für unterschiedlichste Musik verwendet. Echte Jazz-Qualität hört man hingegen bei den Meistern dieser Musikkultur:
» Jazz-Qualität

Die Meisterwerke des Jazz swingen und grooven. Die Basis des Jazz ist sein Rhythmus. Auf ihm surfen die Musiker und auch die Hörer. Der Rhythmus hat im Jazz aber nicht bloß eine dienende Rolle:
» Groove

Ein Jazzmusiker muss seinen eigenen Sound haben und gut klingen. Sound umfasst die gesamte musikalische Persönlichkeit:
» Sound

Die Kernaussage des Jazz erfolgt in der Improvisation. Es ist ein Erlebnis, die Meister sprechen zu hören:
» Storytelling

Jazz ist vitale Kunst. Die Reihe der großen Innovatoren reicht bis in die Gegenwart:
» Steve Coleman

 

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