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Miles Davis once mentioned that Charlie Parker's approach was not one style, but many. I agree with this statement, and as a result I've never liked calling Bird's style Be-Bop. Charlie Parker had a complicated personality, and his approach to music reflected this complexity. From the perspective of a spontaneous composer, he was in many ways a bridge figure who came of age among accomplished veterans of a sophisticated blues-based idiom, but had the vision to look forward to an even more sophisticated abstract expression while still retaining the feeling and storytelling function of folklore. Parker's time in the physical plane was brief. However, in a short period of time he served the function of a modern griot, an avatar for the prototypical spontaneous composer. In the process, his creations turned the musical world upside down.

 

Reviewer: Steve Coleman

 

 

Miles Davis erwähnte einmal, dass Charlie Parkers Zugang nicht aus einem Stil bestand, sondern aus vielen. Ich stimme diesem Statement zu und folglich mochte ich es nie, Birds Stil „Be-Bop“ zu nennen. Charlie Parker hatte eine komplizierte Persönlichkeit und sein Zugang zur Musik reflektierte diese Komplexität. Aus der Perspektive eines spontanen Komponisten war er in vieler Hinsicht eine Brücken-Figur, die unter vollendeten Veteranen eines verfeinerten Blues-basierten Idioms erwachsen wurde, aber die Vision hatte, vorwärts nach einem noch verfeinerteren, abstrakteren Ausdruck zu streben, ohne das Feeling und die Geschichten-Erzähl-Funktion der Folklore aufzugeben. Parkers Zeit auf der physischen Ebene war kurz. Doch erfüllte er in einer kurzen Periode die Funktion eines modernen Griots, eines Avatars für den prototypischen spontanen Komponisten. In diesem Prozess stellten seine Schöpfungen die musikalische Welt auf den Kopf.

 

Rezensent: Steve Coleman

 

 

 

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